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Das interdisziplinäre Masterstudium Political, Economic and Legal Philosophy (PELP) legt den Schwerpunkt auf Problemstellungen der Praktischen Philosophie im Hinblick auf das Verhältnis normativer Theorie und politisch-ökonomischer Praxis. Ökonomische und politisch-rechtliche Problemstellungen, Institutionen, Verfahren und soziale Verhaltensweisen ausschließlich mit den Methoden der Politik- oder Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu untersuchen ergibt ein unvollständiges und verzerrtes Bild der vielfältigen sozialen Phänomene, da diese interdependent sind und nur auf Grundlage ihrer normativen Implikationen angemessen interpretiert werden können und regelbar sind. Das Masterstudium soll Studierende dazu befähigen, die Methoden der politik-, rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen im Sinne der Entwicklung begründeter, normativ orientierter Problemlösungsstrategien verwenden zu lernen. Damit zeichnet sich dieses - auch berufsbegleitend angebotene - überfakultäre Masterstudium durch einen starken inter- und transdisziplinären Zugang aus und verbindet theoretische und angewandte Bereiche aus Wissenschaft und Philosophie.

 

Masterstudium

Akademischer Grad Master of Arts (M.A.)

 

Dauer
Die gesetzliche Mindeststudiendauer beträgt 4 Semester. Wird das Studium berufsbegleitend absolviert, ist mit einer längeren Studiendauer zu rechnen.

 

Zielgruppe, Voraussetzungen

Zielgruppe sind Absolventinnen und Absolventen von Studien geistes- und kulturwissenschaftlicher, rechtswissenschaftlicher, sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Fächer oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung. Über die Gleichwertigkeit entscheidet das Rektorat. Bis zum Abschluss des Masterstudiums müssen fachspezifische, also philosophische Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 28 ECTS-Anrechnungspunkten nachgewiesen werden. Diese sind gegebenenfalls während des Masterstudiums nachzuholen.

 

Berufsfelder

Durch das Masterstudium sollen die Studierenden sowohl für eine spätere wissenschaftliche Tätigkeit vorbereitet, als auch für praktische Tätigkeiten in Verwaltung, Politik, Wirtschaft, der Zivilgesellschaft oder im Bildungsbereich qualifiziert werden. Bei staatlichen sowie nicht-staatlichen Einrichtungen und Unternehmen besteht hoher (und absehbar steigender) Bedarf an gut ausgebildeten UniversitätsabsolventInnen, die Reform- bzw. Lösungsvorschläge für komplexe soziale Probleme wissenschaftlich und normativ-kritisch begründet entwickeln und bewerten können. Mögliche Arbeitsfelder für AbsolventInnen - in Abhängigkeit von deren schon erworbenen Qualifikationen - sind u.a.:

  • Bildungseinrichtungen (z.B. Universitäten, Fachhochschulen, Erwachsenenbildung)
  • Verlags-, Literatur- und Pressewesen
  • Medien
  • (Inter-)kulturelle Kommunikation: Kulturpolitik, -verwaltung und -vermittlung
  • Wirtschaft (z.B. Öffentlichkeitsarbeit)
  • Politikberatung
  • Gesundheitswesen
  • Bibliothekswesen
  • Informations- und Wissensmanagement
  • Ethik-und Sozialberatung
  • freiberufliche Tätigkeiten, etwa PublizistIn oder SchriftstellerIn.

 

Vermittelte Kompetenzen

Das Masterstudium PELP soll mit den wesentlichen Begriffen, Lehrmeinungen, Problemen und Methoden des Faches Philosophie vertraut machen und mit Hilfe des philosophischen Fachwissens Ansätze zu kritischen und konstruktiven Reflexionen über Fragen der theoretischen Weltorientierung und der moralischen und politischen Lebenspraxis liefern. Es soll die Studierenden dazu befähigen, die normativen Implikationen komplexer öffentlich-rechtlicher, ökonomischer und politischer Problemstellungen und Entscheidungen zu analysieren und Reformvorschläge und Problemlösungsstrategien normativ, insbesondere nach Kriterien der Gerechtigkeit, zu entwickeln und zu bewerten. Hierfür werden die Studierenden systematisch in grundlegende Aspekte, Problemstellungen und relevante Methoden der Philosophie, der Politik-, Rechts-, Wirtschafts- und der Sozialwissenschaften eingeführt, insbesondere in das ethische Argumentieren sowie in die Verfahren politischer Entscheidungen und in die Möglichkeiten für deren Umsetzung. Zudem vermittelt das Studium die heute unerlässlichen Kooperations-, Integrations- und Kommunikationskompetenzen unter Miteinbezug interdisziplinärer Diskursfähigkeit und fördert die Fähigkeit zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten. Im Rahmen des Studiums der Philosophie geht es in hohem Maße darum,

  • die verschiedene Wissensgebiete übergreifenden Zusammenhänge bis auf den Grund zu verfolgen
  • Argumentations- und Ausdruckskompetenz zu kultivieren und zu schärfen
  • am Aufbau von flexiblen und fundierten begrifflichen Denkinstrumenten zu arbeiten
  • Problemlösungen und Überzeugungen zu analysieren und zu reflektieren
  • sich in moralischen, politischen und weltanschaulichen Belangen kritisch zu orientieren
  • an fachübergreifenden multidisziplinären Diskursen zu partizipieren.

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Studienkoordination

Univ.Prof. Dr.

Lukas Meyer

Studienkoordinator
Ass.Prof. Dr.

Pranay Sanklecha

Stellv. Studienkoordinator

Kontakt

Projektmanagement; Erste Ansprechperson
Attemsgasse 25/II 8010 Graz

Mag. Kanita Kovacevic Erste Kontaktperson
+43 (0)316 380 - 2299
+43 (0)316 380 - 9705

Bitte um Terminvereinbarung

Kontakt

Studentische Mitarbeiterin
Attemsgasse 25/II

Anna Klieber BA

Sprechstunde: Dienstag, 10:00-12:00

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